Hüftgelenkschmerz chronisch

Hüftgelenkschmerz chronisch

 

Chronische Hüftschmerzen in der Akupunktur durch Qi und Xue SchwächeIm Vordergrund stehen bei chronischen Hüftschmerzen eine Muskelschwäche und leichte degenerative Veränderungen der knöchernen Strukturen. Klinische Symptome zeigen sich durch:

  • Schmerzensind schwach, dumpf drücken und oft beidseitig
  • Schmerzen verbessern sich durch Massage, Berührung oder Knotakt
  • Schmerzen werden schlimmer bei Belastung
  • es besteht eine Bewegungseinschränkung mit dumpfen Bewegungsschmerz
  • Schwäche besteht allgemein, in der Hüfte oder unteren Extremitäten
  • es besteht ein allgemeines Kältegefühl, in der Hüfte oder in den gesamten unteren Extremitäten
  • es besteht eine Abneigung gegen Bewegung und Stress
  • eine Verschlimmerung tritt ein durch Arbeit oder Belastung
  • ein Besserung tritt Einbei ruhe, wärme und sanfte Massage 

 

 

Unterstützende Punkte

 

Ergänzende Punkte

 

Phytotherapie bei chronischen Hüftschmerzen durch Qi und Xue Mangel

Radix Angelicae Pubescentis     9,0g  

Herb Asari     3,0g  

Radix Saposhnikoviae       6,0g  

Radic Gentianae Macrophyllae        6,0g  

Ramulus Taxilli        6,0g  

Cortex Eucommiae      6,0g  

Radix Achyranthis Bidentitae     6,0g  

Radix Angelicae Sinenesis     6,0g  

Rhizoma Chuanxisiong      6,0g  

Radix Rehmanniae    6,0g  

Radix Ginseng    6,0g  

Poria        6,0g  

Cortex Cinnamomi       6,0g  

Radix Glycyrrhizae      6,0g 

 

Homöopathie bei chronischen Hüftschmerzen durch Qi und Xue Mangel

 

Calcium carbonicum

Konstitutionsmittel für Korpulente Menschen, die zu Trägheit neigen, die blass, ohne Mut und mit wenig Selbstvertrauen ausgestattet sind.

Ausgeprägte Milzschwäche

Stärkt Milz- und Lungen Qi: Erschöpfung, schnelles Schwitzen bei geringer Anstrengung, schlaffes Bindegewebe und Muskeln, Durchfall, Melancholie, Trägheit

Nährt Blut: Anämie, Muskelkrämpfe

Wandelt Schleim: geistige Trägheit, Schleimabsonderungen, eitrige Absonderungen, Reaktionsträgheit, Abszesse

Stärkt Nieren-Essenz: Rachitis, Knochenerweichung, schlechte Zahnung bei Kindern, schwaches „Rückgrat“

Verabreichung: Yin bis neutral (D6 – D1

Eigenschaften:

Schleim und Feuchtigkeit wandelnd: Sinusitis, Drüseneiterungen, Furunkel, Laktoseintoleranz, Mastitis, Erbrechen

Stärkt Lungen-Qi: Rasche Erschöpfbarkeit, Infektanfälligkeit, verstopfte Nebenhöhlen, Hautjucken, Hautprobleme, Schweiß (v.a. Füße)

Wind-Kälte ausleitend: Erkältung-Schnupfen

Nährt Nieren-Yin: Rückenschmerz, Osteoporose, Skoliose, Kälteempfindlichkeit, kalte Hände und Füße, Wachstumsstörungen, Haarausfall, trockenes Haar

Modalität: Kälte verschlechtert, Wärme bessert

Verabreichung: Yin bis neutral (D6-D12)

Conium maculatum

Eigenschaften:

Löst Schleimblockaden: Myome, Prostataadenome, Lymphknotenschwellungen, Mastopathie

Befreit Leber-Qi: Brustspannen, Bruststau, verspätete Menstruation, Depressionnen

Stärkt Qi und Yin: Nachtschweiß, Muskelschwäche, spontane Schweißausbrüche

Modalität: Besserung durch Wärme, Bewegung, Druck, Dunkelheit; Verschlechterung durch Exzesse, Kälte, morgens, nachts

Verabreichung: Yin bis neutral (D6-D12)

Kalium phosphoricum:

Eigenschaften:

Befreit Leber-Qi: depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, Nährt Leber-Blut: Katarakt, brüchige Nägel. Haarausfall, Muskelkrämpfe, Muskelschwund, Blähungen, Globusgefühl

Klärt Leber-Hitze: Gereiztheit, Zahnfleischentzündungen, Mundgeruch

Stärkt und senkt das Qi der Mitte: Durchfälle, Reizdarm, Magen- Darmgeschwüre, Erbrechen, Morbus Chron  11

Klärt feuchte Hitze in der Milz: Aphten, Mundsoor, Pilzbefall der Schleimhäute,         

Besänftigt Wind: Schwindel, Fazialisparese

Modalität: Besserung durch Ruhe und Bewegung; Verschlechterung durch körperliche und geistige Anstrengung, laute Geräusche, Aufregung

Verabreichung: Yin bis neutral (D6-D12)