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Fußschmerzen

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Ganzheitliche Behandlung in Praxis GünterKränzlein in Hammelburg

Der Fuß bildet die Basis unseres Bewegungsapparates und trägt bei jedem Schritt das gesamte Körpergewicht. Beschwerden im Bereich der Füße, der Achillessehne oder der Fußsohle können die Mobilität und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Aus pathoneurophysiologischer Sicht stehen Fußschmerzen häufig im Zusammenhang mit funktionellen Störungen des gesamten Bewegungsapparates. Deshalb beschränkt sich unsere Diagnostik nicht allein auf den schmerzenden Fuß, sondern berücksichtigt Körperhaltung, Bewegungsabläufe und die neuromuskuläre Steuerung als funktionelle Einheit.

Häufige Symptome bei Fußschmerzen

Fußschmerzen können sich sehr unterschiedlich äußern und je nach Ursache verschiedene Bereiche des Fußes betreffen. Die Beschwerden entwickeln sich häufig schleichend, können jedoch auch plötzlich nach einer Verletzung oder Überlastung auftreten. Da der Fuß die Grundlage unseres Bewegungsapparates bildet, wirken sich Schmerzen oft auf das gesamte Gangbild und die Körperhaltung aus.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Schmerzen an der Fußsohle, Ferse, am Fußrücken oder im Vorfuß
  • Belastungsschmerzen beim Gehen, Stehen oder Laufen
  • Anlaufschmerzen nach längerem Sitzen oder Ruhephasen
  • Druckschmerzen im Bereich der Fußsohle oder der Achillessehne
  • Brennende oder stechende Schmerzen im Fuß
  • Schwellungen oder Druckempfindlichkeit einzelner Fußregionen
  • Bewegungseinschränkungen der Zehen oder des Sprunggelenks
  • Verspannungen oder Krämpfe der Fuß- und Wadenmuskulatur
  • Unsicheres Gangbild oder Hinken aufgrund der Schmerzen
  • Ausstrahlende Beschwerden in Sprunggelenk, Knie, Hüfte oder Rücken
  • Schnelle Ermüdung der Füße bereits bei geringer Belastung

Häufige Diagnosen bei Fußschmerzen

Fußschmerzen können zahlreiche Ursachen haben und unterschiedliche Bereiche des Fußes betreffen. Eine sorgfältige Diagnostik ist wichtig, um zwischen funktionellen, muskulären, degenerativen oder strukturellen Veränderungen zu unterscheiden.

Zu den häufigsten Diagnosen gehören:

  • Plantarfasziitis (Plantarfasziopathie) mit Schmerzen an der Fußsohle, insbesondere im Bereich der Ferse
  • Fersensporn, häufig in Verbindung mit einer Reizung der Plantarfaszie
  • Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie oder Achillessehnen-Tendinopathie)
  • Hallux valgus (Schiefstellung der Großzehe)
  • Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks)
  • Spreizfuß, Senkfuß oder Plattfuß
  • Morton-Neuralgie mit Schmerzen oder Taubheitsgefühlen im Vorfuß
  • Arthrose der Fuß- oder Sprunggelenke
  • Sehnenreizungen und Sehnenüberlastungen
  • Bandverletzungen nach Umknicktraumen
  • Stressfrakturen oder andere knöcherne Verletzungen
  • Nervenkompressionssyndrome, beispielsweise das Tarsaltunnelsyndrom
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, die die Fußgelenke betreffen können

Ursachen von Fußschmerzen aus Patho-Neuro-Pyhsiologischer Sicht

Aus pathoneurophysiologischer Sicht können auch Funktionsstörungen der Sprunggelenke, Knie, Hüften, des Beckens oder der Wirbelsäule die Belastung des Fußes beeinflussen. Ebenso können muskuläre Dysbalancen, Veränderungen der Körperstatik oder neuromuskuläre Fehlsteuerungen zu einer ungünstigen Belastungsverteilung führen.

Deshalb beschränkt sich die Diagnostik in unserer Praxis nicht allein auf den schmerzenden Fuß. Ziel ist es, mögliche funktionelle Zusammenhänge des gesamten Bewegungsapparates zu erkennen und die Behandlung individuell auf die zugrunde liegenden Ursachen abzustimmen.

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Der Ablauf einer Behandlung im Sinne der Patho-Neuro-Physiologie

Dazu gehören die Erstellung einer Arbeitshypothese, die Durchführung einer ersten Behandlung sowie die Beurteilung der Reaktion des Nervensystems auf die therapeutischen Maßnahmen. Bei einer entsprechend positiven Reaktion wird die Behandlung fortgeführt.

Im weiteren Verlauf der Behandlung gewinnt die Eigenverantwortung des Patienten zunehmend an Bedeutung. Hierzu zählen insbesondere die aktive Mitarbeit, die regelmäßige Durchführung der erlernten Übungen zu Hause sowie die Haltungsschulung und deren konsequente Umsetzung im Alltag.