Das Passwort ist leider nicht korrekt, bitte laden Sie die Seite erneut.

Ganzheitliche Behandlung von Rückenschmerzen in der Praxis für Naturmedizin Günter Kränzlein in Hammelburg

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates und können sowohl plötzlich als auch schleichend entstehen. Sie beeinträchtigen häufig die Beweglichkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen. Aus pathoneurophysiologischer Sicht stehen Rückenschmerzen oftmals nicht nur mit der Wirbelsäule selbst in Zusammenhang, sondern können durch funktionelle Störungen des gesamten Bewegungsapparates beeinflusst werden. Deshalb beschränkt sich unsere Diagnostik nicht ausschließlich auf den schmerzenden Rücken. Vielmehr untersuchen wir mögliche Zusammenhänge zwischen Körperhaltung, Muskelkoordination und Bewegungsabläufen, um die individuellen Ursachen der Beschwerden zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Standardbild

Typische Symptome bei Rückenschmerzen können sein:

  • Ziehende, drückende, stechende oder brennende Schmerzen im Rücken
  • Verspannungen und verhärtete Muskulatur
  • Bewegungseinschränkungen und Steifigkeit
  • Schmerzen beim Bücken, Drehen, Sitzen oder Aufstehen
  • Schmerzen im Nacken-, Brustwirbelsäulen- oder Lendenbereich
  • Ausstrahlung in Gesäß, Hüfte, Beine, Schulter oder Arme
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle
  • Gefühl von Schwäche oder Instabilität
  • Schmerzen nach längerem Sitzen oder Stehen
  • Beschwerden morgens nach dem Aufstehen oder nachts
  • Schonhaltung und dadurch entstehende weitere Verspannungen

Häufige Diagnosen bei Rückenschmerzen

Häufige Diagnosen bzw. Befunde, die mit Rückenschmerzen einhergehen können, sind:

  • Unspezifische Rückenschmerzen – sehr häufig; ohne eindeutig feststellbare strukturelle Ursache
  • Muskuläre Verspannungen / myofasziale Schmerzen
  • Lumbalgie (Lumbago) – Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule
  • ISG-Syndrom – Beschwerden im Bereich des Iliosakralgelenks
  • Facettengelenksyndrom – Beschwerden der kleinen Wirbelgelenke
  • Bandscheibenprotrusion – Vorwölbung einer Bandscheibe
  • Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)
  • Ischialgie / Lumboischialgie – Rückenschmerz mit Ausstrahlung entlang des Ischiasnervs
  • Spinalkanalstenose – Verengung des Wirbelkanals
  • Spondylarthrose – degenerative Veränderungen der Wirbelgelenke
  • Spondylolisthesis – Wirbelgleiten
  • Skoliose und andere Fehlstellungen der Wirbelsäule
  • Osteoporose mit Wirbelkörperfraktur
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, z. B. axiale Spondyloarthritis

Sind Operationen bei Rücken- und Bandscheiben-Beschwerden immer nötig?

Nein. Bei Rücken- und Bandscheibenbeschwerden ist eine Operation in vielen Fällen nicht notwendig. Besonders bei unspezifischen Rückenschmerzen und auch bei vielen Bandscheibenvorfällen bessern sich die Beschwerden unter einer konservativen Behandlung. Dazu können – abhängig von der Ursache – Bewegung und gezieltes Training, Physiotherapie, Schmerztherapie, Anpassung der Alltagsbelastung und weitere ärztlich empfohlene Maßnahmen gehören. Eine Operation kann jedoch sinnvoll oder dringend erforderlich sein, beispielsweise bei fortschreitenden Lähmungserscheinungen, bestimmten schweren neurologischen Ausfällen oder wenn starke Beschwerden trotz angemessener konservativer Behandlung bestehen bleiben und ein passender struktureller Befund vorliegt.Sofort ärztlich abklären sollte man neu auftretende Blasen- oder Darmstörungen, Taubheitsgefühle im Genital-/Sitzbereich oder deutliche bzw. zunehmende Lähmungserscheinungen. Für eine Website würde ich die Kernaussage so formulieren: „Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden – entscheidend sind Beschwerden, neurologische Befunde und die individuelle Ursache.“


Ursachen aus Sicht der Patho-Neuro-Physiologischer Sicht

Die Ursachen können hier sehr vielfältig sein.

Dazu gehören:

  • Überlastungen des Muskelsystems
  • Reizzustände an Muskel- und Sehnenansätzen
  • Fehl- und Schonbelastungen, beispielsweise nach Operationen
  • Schutzmechanismen des Gehirns und des Nervensystems (efferente Reaktionen)
  • Störungen und Verklebungen im Bereich von Narben
  • Funktionelle und organische Erkrankungen innerer Organe
  • Psychische und emotionale Belastungen
  • Stress und anhaltende Stressreaktionen
Standardbild

Der Ablauf einer Behandlung im Sinne der Patho-Neuro-Physiologie

Dazu gehören die Erstellung einer Arbeitshypothese, die Durchführung einer ersten Behandlung sowie die Beurteilung der Reaktion des Nervensystems auf die therapeutischen Maßnahmen. Bei einer entsprechend positiven Reaktion wird die Behandlung fortgeführt.

Im weiteren Verlauf der Behandlung gewinnt die Eigenverantwortung des Patienten zunehmend an Bedeutung. Hierzu zählen insbesondere die aktive Mitarbeit, die regelmäßige Durchführung der erlernten Übungen zu Hause sowie die Haltungsschulung und deren konsequente Umsetzung im Alltag.