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Ganzheitliche Behandlung in der Praxis für Naturmedizin und Patho-Neuro-Physiologie in Hammelburg

Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen können den Alltag erheblich beeinträchtigen und die Lebensqualität deutlich einschränken. Bereits einfache Tätigkeiten wie Anziehen, Heben, Tragen oder das Arbeiten über Kopf werden für viele Betroffene zur täglichen Belastung.

Deshalb ist eine ganzheitliche und differenzierte Diagnostik von besonderer Bedeutung. Ziel ist es, nicht nur die schmerzende Schulter zu behandeln, sondern mögliche funktionelle Ursachen und biomechanische Zusammenhänge zu erkennen und in das Behandlungskonzept einzubeziehen.

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Häufige Symptome bei Schultergelenksaffektionen

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Schmerzen im Bereich der Schulter, die belastungsabhängig oder auch in Ruhe auftreten können
  • Bewegungseinschränkungen beim Heben, Drehen oder Abspreizen des Armes
  • Kraftverlust im Arm, insbesondere bei Überkopfarbeiten oder beim Tragen von Lasten
  • Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter, vor allem nachts
  • Ausstrahlende Schmerzen in Oberarm, Schulterblatt oder Nacken
  • Druckschmerz im Bereich des Schultergelenks oder der Sehnenansätze
  • Knacken, Reiben oder Schnappen bei bestimmten Bewegungen
  • Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich
  • Schwellungen oder Entzündungszeichen bei akuten Verletzungen
  • Steifigkeitsgefühl, insbesondere nach längeren Ruhephasen
  • Unsicherheit oder Instabilitätsgefühl im Schultergelenk
  • Eingeschränkte Beweglichkeit im Alltag, beispielsweise beim Anziehen, Kämmen der Haare oder Greifen nach Gegenständen

Häufige Diagnosen bei Schulterbeschwerden

Schulterbeschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben. Zu den häufigsten Diagnosen gehören:

  • Rotatorenmanschettenruptur (Teil- oder vollständiger Riss einer Sehne der Rotatorenmanschette)
  • Impingement-Syndrom (Engpasssyndrom der Schulter)
  • Schulterarthrose (Verschleiß des Schultergelenks)
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea) mit Kalkablagerungen in den Sehnen
  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis subacromialis)
  • Sehnenentzündungen (Tendinitis), insbesondere der Rotatorenmanschette oder der Bizepssehne
  • Bizepssehnenreizung oder Bizepssehnenruptur
  • Frozen Shoulder (Adhäsive Kapsulitis) mit schmerzhafter Einsteifung des Schultergelenks
  • Schulterinstabilität nach Verletzungen oder aufgrund einer angeborenen Bindegewebsschwäche
  • Schulterluxation (Auskugelung des Schultergelenks)
  • AC-Gelenk-Arthrose oder Verletzungen des Schultereckgelenks
  • Labrumverletzungen (SLAP-Läsionen), insbesondere bei Sportlern oder nach Unfällen

Operationen bei Schultergelenk Affektionen

Eine Operation kann in bestimmten Fällen sinnvoll oder notwendig sein, beispielsweise bei schweren Verletzungen oder ausgeprägten strukturellen Schäden. Dennoch ist es häufig empfehlenswert, zunächst die Möglichkeiten einer konservativen Behandlung auszuschöpfen. In vielen Fällen lassen sich Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und die Funktion der Schulter deutlich steigern, sodass eine Operation vermieden oder zumindest hinausgezögert werden kann. Welche Therapie im Einzelfall die richtige ist, sollte nach einer sorgfältigen Diagnostik individuell entschieden werden.


Ursachen aus Sicht der Patho-Neuro-Physiologischer Sicht

  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Schulterblattes, wodurch die natürliche Bewegungsführung der Schulter beeinträchtigt werden kann.
  • Funktionsstörungen der Brustwirbelsäule und der Rippen, die sich auf die Beweglichkeit und Belastbarkeit des Schultergürtels auswirken können.
  • Ungünstige Körperhaltung im Alltag oder Beruf, beispielsweise durch langes Sitzen oder einseitige Belastungen.
  • Veränderungen der Körperstatik, etwa im Bereich von Becken, Hüfte oder Beinachsen, die zu einer veränderten Belastung der Schulter führen können.
  • Muskuläre Dysbalancen zwischen Schulter-, Nacken-, Rücken- und Brustmuskulatur.
  • Ausgleichs- und Schonhaltungen nach Verletzungen, Operationen oder länger bestehenden Beschwerden.
  • Chronische Überlastung durch wiederkehrende Bewegungsabläufe im Beruf, Sport oder Alltag.
  • Erhöhte Muskelspannung infolge von anhaltendem Stress oder einer gestörten Regulation des vegetativen Nervensystems.
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Der Ablauf einer Behandlung im Sinne der Patho-Neuro-Physiologie

Dazu gehören die Erstellung einer Arbeitshypothese, die Durchführung einer ersten Behandlung sowie die Beurteilung der Reaktion des Nervensystems auf die therapeutischen Maßnahmen. Bei einer entsprechend positiven Reaktion wird die Behandlung fortgeführt.

Im weiteren Verlauf der Behandlung gewinnt die Eigenverantwortung des Patienten zunehmend an Bedeutung. Hierzu zählen insbesondere die aktive Mitarbeit, die regelmäßige Durchführung der erlernten Übungen zu Hause sowie die Haltungsschulung und deren konsequente Umsetzung im Alltag.